Hebriden (Mull, Small Isles, Äußere Hebriden)

21.7. Nach Flug, Bus und schließlich Bootsfahrt wieder auf dem Schiff. Alles vollständig und ohne Schäden vorgefunden.

22.7. Erneut durch den Mull-Sound nach Tobermory gekreuzt. Nach Wende plötzlich Rauch und Gestank im Schiff – der Ölofen war ausgepustet worden. Na dann erst mal kräftig "entraucht" und ohne Heizung weiter.

23.7. Starkwind. Landausflug in verwunschen-schöner Landschaft. Highland Games.

24.7. Endlich – nach drei Anläufen im Sonneschein bei Staffa geankert und Fingals Höhle besucht (Mendelssohn-Bartholdy: Hebriden Ouvertureund Symphonie No. 2 (Schottische)): sechseckige Basaltsäulen, wie Riesenstreichhölzer. Am Abend in Bull Hole vor Anker.

25.7. Nach kurzer Motorfahrt bei Iona geankert und die Kloster besichtigt. Hier sei 563 St. Columban von Irland kommend gelandet und habe die Christianisierung der Schotten begonnen. Heute spirituelles Zentrum mit angemessenem Tourismus (ist schon nicht so leicht zu erreichen!). Am Nachmittag nochmal Fingal´s Cove von See gegrüßt und im Gometra Harbour geankert.

26.7. Bei günstigem Südost nach Norden. Adnamurchan Point passiert – damit die Berechtigung bei der Rückkehr nach Hause ein Heidebüschel an den Bugspriet binden zu dürfen erworben. Vorbei an Eigg (wieder den Sgurr nicht bestiegen!) und in Mallaig fest gemacht.


 

27.7. Nach Wasser Bunkern und Einkauf nach Canna Harbour gesegelt. Hat sich gut entwickelt seit wir vor 25 Jahren dort waren: Solider Fähranleger (wie häufig in Schottland aus EU-Mitteln), Häuser repariert (durch die Kirche liefen damals die Schafe – jetzt werden dort Veranstaltungen durchgeführt), die Weidezäune sind repariert und es gibt einen zartenTourismus.


 

28.7. Zunächst bei Flaute mit Motor dann hart am Wind, zuletzt mit Reff und kleiner Cutterfock nach Norden um die Westspitze von Skye gekreuzt und abends in Sichtweite von Dunvegan Castle geankert.

 


29.7. Landausflug und Dinghybesuchsfahrt zu den benachbarten Seehundfamilien.

30.7. Weiter nach Norden zu den Äußeren Hebriden in das Loch Claidh mit einem idyllischen Ankerplatz hinter Eilean Hingerstay.

31.7. Bei unsicherer Wetterlage erst mal vor Ort geblieben.Durch „Mayday Relay“ der Küstenfunkstelle auf Yachtunfall mit Wasser im Schiff aufmerksam geworden. Die Retter waren mit Pumpen innerhalb kurzer Zeit vor Ort. (Haben das Schiff später in Stornoway gesehen - war noch nicht neugierig genug, um nachzufragen, was los war. Es hat jedenfalls an der Seite deutliche Schrammen - vielleicht durch den Schlepp).

1.8. Heute bei Südwind nach Stornoway gesegelt, um einzukaufen und die weitere Wetterentwicklung abzuwarten. Die Tiefs scheinen ja nur ein Ziel, nämlich Schottland zu kennen!